Ausbildung zum „RESPEKTfreund“ – Fingerabdruck für ein weltoffenes Berlin

Geschrieben von lauriac am in Allgemein

Fingerabdruck für ein weltoffenes Berlin

Fingerabdruck für ein weltoffenes Berlin

Schüler der Hunsrück-Grundschule vertreten am letzten Tag ihrer Ausbildung zum „RESPEKTfreund“ den Begriff Respekt in der Öffentlichkeit. Die RESPEKTfreunde werben für mehr Respekt in Berlin und auf der ganzen Welt, sie sprechen Passanten auf Respekt an, „belehren“ sie und sammeln Fingerabrücke für ein weltoffenes Berlin.

Die Ausbildung zum „RESPEKTfreund“ ist seit drei Jahren integraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit von BEIspielhaft – Bildung – Engagement – Integration.
Sie wurde in Anlehnung an die Kampagne des Berliner  Ratschlages für Demokratie „Respekt gewinnt“ ins Leben gerufen. Besondere Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit hatte das Projekt durch die Aktionen mit dem Ratschlag für Demokratie am Brandenburger Tor sowie durch die Teilnahme am 12. Berliner Jugendforum im Abgeordnetenhaus Berlin erhalten.

Das Projekt
Ausgangs- und Anknüpfungspunkt des Projektes ist der Begriff Respekt, mit dem sich zielgruppenabhängig verschiedene Themen bearbeiten lassen.
Diese können vom respektvollen Umgang mit der Umwelt, Einrichtungen und öffentlichen Räumen in der Stadt, über Toleranz und Offenheit gegenüber Menschen anderen Aussehens, Alters, anderer sexueller Orientierung sowie anderer sozialer oder kultureller Hintergründe und das Hinterfragen von Geschlechterrollen, bis hin zur ganz konkreten Bearbeitung von Themen wie Klassengemeinschaft und Mobbing gegen Mitschüler/-innen oder Lehrer/-innen reichen.

Die Ausbildung
Die Ausbildung wird während einer fünftägigen Projektwoche umgesetzt.Teilweise werden zur Vorbereitung zwei bis drei Teamtage mit der Klasse durchgeführt. In jedem Fall werden vielfältige Nachbereitungsaktionen angeboten. Ziel ist die vielschichtige und nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema Respekt, das auf verschiedenen Ebenen thematisiert und hinterfragt wird. Die Teilnehmenden können selbst und aktiv ausprobieren, erfahren und erforschen, was für sie oder ihre Mitmenschen Respekt bedeutet. Sie lernen ihre Meinung zu artikulieren, nach außen zu vertreten und die Perspektive zu wechseln (z.B. sich in die Lage von Menschen mit Handicaps zu versetzen). Sie erleben die Relevanz von Kooperation, Zusammenhalt und Kommunikation für ein respektvolles Miteinander in der Gruppe. Und sie setzen sich persönliche Ziele, die sie im Alltag umsetzen wollen. Bei Interviews in der Stadt, die mit der Kamera aufgenommen werden, Klettern und Rollerbladen, Erlebnispädagogik und Kooperationsaufgaben sowie der kreativen Gestaltung von T-Shirts und Plakaten spielt natürlich Spaß eine besondere Rolle und kommt nicht zu kurz.

Die Nachbereitung
Die  Nachbereitungsaktionen werden je nach Bedarf an die Bedürfnisse der Klasse angepasst und sind wichtiger Teil, den Bildungsprozess in Kooperation mit den pädagogischen Fachkräften an den Schulen nachhaltig zu gestalten. Sie umfassen Ausflüge in die Natur, Floßbauen oder Klettern sowie die Präsentation des Video- oder Fotomaterials in den Klassen, bei der die Projektwoche und die Umsetzung der eigenen Vorsätze reflektiert werden.
Als offenes Nachbereitungsangebot, das sich an alle „RESPEKTfreunde“ richtet, dient zudem die sogenannte „RESPEKTdisko“, bei der sich die verschiedenen Gruppen gegenseitig kennenlernen, austauschen und feiern können.

Kinder der 5. Klasse der Hunsrück-Grundschule vor dem Brandenburger Tor

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