31. Streetball Challenge: Heiße Tage. Trotzdem Fairplay

Die größte Herausforderung der 31. Streetball Challenge Berlin waren in diesem Jahr nicht die Gegner:innen auf dem Spielfeld, sondern die Hitze. Trotzdem kamen am 24. und 25. Juni rund 1.200 Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg zusammen, um gemeinsam Streetball zu spielen. Dass das Turnier trotz der außergewöhnlichen Temperaturen sicher durchgeführt werden konnte, war das Ergebnis einer sorgfältigen Vorbereitung.
Am ersten Turniertag traten rund 150 Grundschulteams an, am zweiten Tag standen ursprünglich 180 Oberschulteams auf der Meldeliste. Angesichts der anhaltenden Hitze sagten am ersten Tag lediglich eine Klasse und am zweiten Tag rund 30 Teams ihre Teilnahme vorsorglich ab. So gingen schließlich etwa 150 Oberschulteams an den Start.
Dass das Turnier trotz der extremen Temperaturen sicher durchgeführt werden konnte, war kein Zufall. Das Streetball-Team der GSJ hatte sich intensiv auf die Bedingungen vorbereitet. Über den gesamten Tag wurden die Spieler:innen regelmäßig daran erinnert, ausreichend Wasser zu trinken und die Spielpausen im Schatten zu verbringen. Eine Wasserstation sorgte zusätzlich für Abkühlung. Das wichtigste Ergebnis: Die Veranstaltung verlief trotz der Hitze ohne schwerwiegende medizinische Notfälle.
Fairplay auf und neben dem Spielfeld
Streetball bedeutet Basketball auf einen Korb, drei gegen drei – und ohne Schiedsrichter:innen. Die Spieler:innen entscheiden selbst über Fouls und strittige Situationen. Genau dieses Vertrauen in Fairness und Eigenverantwortung macht den besonderen Charakter der Sportart aus und prägt die Streetball Challenge seit inzwischen mehr als drei Jahrzehnten.
Auch in diesem Jahr war zu beobachten, wie selbstverständlich viele Teams miteinander Lösungen fanden und sich nach umkämpften Spielen respektvoll begegneten. Spätestens in den K.-o.-Runden war die Hitze zwar nicht verschwunden, der Einsatz auf dem Feld aber ungebrochen. Für zusätzliche Begeisterung am zweiten Tag sorgte erneut der spektakuläre Dunk-Contest in der Mittagspause.
Inklusiver und gemeinsam gestaltet
Nachdem die Streetball Challenge in den vergangenen beiden Jahren im Cantianstadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks ausgetragen wurde, kehrte sie 2026 zurück ins Horst-Dohm-Eisstadion.
Zum zweiten Mal gehörte außerdem ein offenes Rollstuhlbasketball-Angebot zum Programm. Teilnehmende konnten die Sportart selbst ausprobieren und neue Perspektiven auf Bewegung und Inklusion gewinnen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung waren auch die zahlreichen Volunteers. Schüler:innen des Barnim-Gymnasiums und des Eckener-Gymnasiums unterstützten an beiden Tagen den Turnierablauf und übernahmen Verantwortung. Damit ist die Streetball Challenge nicht nur ein Sportevent, sondern auch eine Gelegenheit, junges freiwilliges Engagement zu erproben.
Für die siegreichen Teams gab es erneut die besonderen Trophäen des Berliner Künstlers Thierry Noir.
Gemeinsam möglich gemacht
Die Streetball Challenge wird seit ihren Anfängen von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert und unterstützt. Darüber hinaus trugen auch in diesem Jahr zahlreiche Partner:innen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Die Wall GmbH machte das Turnier mit ihrer stadtweiten Plakatierung sichtbar. Unterstützt wurde die Streetball Challenge außerdem von der KUBUS gGmbH, der Ortsgruppe Treptow-Köpenick des THW, KICKZ, ALBA Berlin, dem Berliner Basketball Verband, dem rbb und der Damen Basketball WM 2026
Das Streetball-Team der GSJ bedankt sich bei allen Teilnehmenden, den Volunteers, den Schulen, den Partner:innen sowie den zahlreichen Helfer:innen. Dass unter diesen Bedingungen zwei gelungene Turniertage möglich waren, war eine gemeinsame Leistung.











Fotos: Christian Schneider | haltdieklappe Medienschmiede




