MädchenSportZentrum Pia Olymp feiert

Geschrieben von lauriac am in Allgemein

Zu einem großen Fest für Stammbesucherinnen, Eltern und Interessierte hatte das MädchenSportZentrum Pia Olymp am 26. September eingeladen. Dabei gab es zweifachen Grund zu feiern: Das inzwischen 30-jährige Bestehen der Einrichtung am S-Bahnhof Wartenberg sowie das einjährige Bestehen als viertes MädchenSportZentrum der GSJ.

Volles Haus im Pia Olymp

Im Verlaufe des Nachmittags kamen bei strahlendem Sonnenschein rund 300 Besucher:innen in die Einrichtung und hatten Spaß am umfangreichen Programm, das das Team des Pia für den Jubiläumstag zusammengestellt hatte.

Trägerwechsel gelungen

Begrüßung der Gäste

v.l.n.r.: Claudia Zinke, Marius Estel, Viljo Anlauf

Grußworte an die Anwesenden richtete neben Viljo Anlauf und Marius Estel, beide Vorstandsmitglieder der Sportjugend Berlin, auch Claudia Zinke, Vorsitzende des Trägervereins VSJ der GSJ gGmbH. Sie bezeichnete das Pia Olymp als wichtige Ergänzung für junge Frauen im Sozialraum und dankte dem Träger Kiez für Kids – Freizeitsport e.V., der mit Vorständin Regina Schmidt sowie Geschäftsführer Karsten Dietrich vor Ort war, für ihre langjährige Arbeit am Standort. Anlauf und Estel begrüßten vor allem die geplanten engen Kooperationen des MädchenSportZentrums mit Sportvereinen im Kiez. Bereits die Zusammenarbeit im Sportjugend-Programm „Mein bewegter Sommer“, einer verlässlichen zweiwöchigen Tagesbetreuung für Berliner Grundschulkinder in den Berliner Sommerferien, war gut angenommen worden.
Davon, dass der Trägerwechsel gelungen ist, konnten sich auch die Lichtenberger Bezirksvertreterinnen Christiane Wildner und Victoria Thinius am Dienstag ein Bild machen.

Seit 1993 Jahren im Kiez, seit 2022 bei der GSJ

Denn seit 30 Jahren steht die Einrichtung nach wie vor Mädchen offen, die sich nach der Schule einen Ort wünschen, an dem sie ungestört ihre Freizeit bspw. beim Sport verbringen und Freundinnen treffen können. Gleichzeitig erhalten sie durch pädagogische Fachkräfte Unterstützung bei vielen Entwicklungsaufgaben.
Diesen Ort bot 29 Jahre lang der Kiez für Kids e.V., der die Trägerschaft der Einrichtung 1993 übernommen hatte. Am 26. September 2022, exakt ein Jahr vor der Jubiläumsfeier, öffnete das Pia Olymp nach einer längeren Pause seine Tür wieder für Mädchen und junge Frauen aus dem Ostseeviertel – nun in der Trägerschaft der GSJ.

Erprobtes und bewährtes Konzept geschlechtersensibler Mädchenarbeit im Ostseeviertel

Das Team des Pia Olymp

Team v.l.n.r.: Claire Duhamel, Tony Seeber, Melanie Wolfram, Eva Hesseler und Tanja Dabelstein

Seitdem setzt das Team des Pia Olymp ein bewährtes Konzept geschlechtersensibler Mädchenarbeit um, das an die Bedarfe des Standorts direkt am S-Bahnhof Wartenberg angepasst ist. Es ist damit neben dem Kreafithaus bereits das zweite MädchenSportZentrum in Lichtenberg und nach dem 2016 aufgrund baulicher Mängel geschlossenem SportJugendClub Hohenschönhausen. Dieser war zuvor erster GUT DRAUF zertifizierte Jugendeinrichtung in Berlin.

Breites Angebot – ehrgeizige Pläne

Mittelfristig ist geplant, auch das Pia Olymp GUT DRAUF zu zertifizieren und es damit zu einem Ort zu machen, der auch offiziell das Label des einst von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ins Leben gerufenen Programms trägt. Denn gelebt wird der Dreiklang aus Bewegung, Ernährung und Entspannung, den GUT DRAUF propagiert, in der Einrichtung bereits heute mit den Besucherinnen.

Wie zukünftig die große Außenfläche genutzt wird, entscheidet sich, sobald die Mittel, die der Bezirk der Einrichtung zur Verfügung stellen kann, feststehen. Traum aller Verantwortlichen wäre ein eigener Kletterturm im Garten.

Bis dahin bietet das Team des Pia eine große Bandbreite aus Bewegungs-, Beratungs- und sonstigen Angeboten. Und damit erreichen sie bereits heute viele Mädchen und junge Frauen, die die Einrichtung seit vielen Jahren besuchen und schätzen. Das zeigte sich auch bei der Jubiläumsfeier, zu der neben vielen Stammbesucherinnen, deren Eltern und Großeltern auch politische Entscheider:innen in die Einrichtung gekommen waren.

Eingebunden in ein Netz der sportorientierten Jugendsozialarbeit

Mit der Idee, Sport und Jugendsozialarbeit zu verbinden, hatte die Sportjugend Berlin Anfang der 1990er Jahre die ersten Projekte ins Leben gerufen, die ab 1996 vom VSJ e.V. weitergeführt wurden. 2009 übernahm die GSJ gGmbH diese Initiativen und entwickelt sie fort.

Mittlerweile arbeiten bei der GSJ rund 200 Fachkräfte an 58 Standorten überall in Berlin. Dazu zählen neben den vier MädchenSportZentren auch SportJugendClubs, Mobile Teams und das Projekt KICK – Sport gegen Jugenddelinquenz, sowie Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung, vorberufliche Aktivierung und ambulante Hilfen zur Erziehung.

Die Angebote werden aus Mitteln der Berliner Senatsjugendverwaltung und in einigen Fällen ergänzend wie im MädchenSportZentrum Pia Olymp aus den jeweiligen Berliner Bezirken gefördert.

Fotos: Jürgen Engler

veröffentlicht am: 28. September 2023

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